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Als eigene Infrastruktur am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) erfassen die Klinischen Studienzentren die Studienaktivitäten des DZIF im „Healex Site Management System (SMS)“. Die Studien werden nach Indikationen sortiert dargestellt und laufend aktualisiert.

Das Studienregister wurde aktuell um die Kategorie „COVID-19“ erweitert. Hier werden erstmals nicht ausschließlich DZIF-Studienaktivitäten dargestellt. Um in der aktuellen Pandemielage einen umfassenden Überblick zu den in Deutschland geplanten und bereits aktiven COVID-19 Studien bereitstellen zu können, kooperieren die Klinischen Studienzentren mit Forschern aus unterschiedlichen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung und weiteren Netzwerken.

Für Forschende: Falls Sie Ihre Studie in unserem Portal vermissen sollten, wenden Sie sich gerne an das Projektmanagement der Klinischen Studienzentren (angela.steinbach@uk-koeln.de oder vassiliki.dimitriou@uk-koeln.de).

COVID-19 Immungenetik

PrüfplancodeISRCTNEudraCTNCT (clinicaltrials.gov)DRKS

Charakterisierung der immungenetischen Grundlagen der COVID-19 Erkrankung

Status: Aktiv

Studienziel / Fragestellung

Primäres Prüfziel

Es ist unklar, warum nur wenige infizierte Menschen an COVID-19 schwer erkranken, während die meisten keine oder nur grippeartige Symptome bekommen. Für viele Virusinfektionen sind genetisch kodierte Polymorphismen in Schlüsselmolekülen des Immunsystems für die Pathogenese relevant. Ziel dieser Studie ist es, diese immungenetischen Faktoren zu entschlüsseln.

Im Rahmen einer Kohortenstudie sollen zwei Hypothesen geprüft werden:

  1. Patienten, die mit Symptomen einer COVID-19 Infektionen diagnostiziert werden, weisen ein gegenüber der Normalbevölkerung besonderes Repertoire an HLA-, KIR- und MICA/B Genotypen auf.
  2. Patienten mit schweren COVID-19 Verlaufsformen weisen gegenüber Patienten mit leichten Symptomen und der Normalbevölkerung ein verschobenes Repertoire an HLA-, KIR- und MICA/B Genotypen auf.

 Diese Hypothesen sollen an Kohorten mit insgesamt bis zu 10.000 Patienten untersucht werden. 

 

Diagnose

Patientenmerkmale

Einschlusskriterien

Auswahl von Personen mit unterschiedlichen Verläufen von COVID-19-Infektionen:

  • Asymptomatische Überträger
  • Patienten mit grippeähnlichen Symptomen und
  • Patienten mit Atemversagen

 

Studiendesign

  • Kohorte

Intervention

Für die Typisierung der oben genannten Gene wird Restmaterial des diagnostischen Rachenabstrichs genutzt.

 

Die genetischen Merkmale der COVID-19 infizierten Patienten werden dann mit Referenzwerten der Normalbevölkerung verglichen. Im Fall einer starken Assoziation zwischen den genetischen Merkmalen und dem Krankheitsverlauf könnten Risikogruppen (Patienten aber auch Mitarbeiter des Gesundheitswesens) mit einem einfachen genetischen Test aus einem Rachenabstrich identifiziert und geschützt werden.

 

 

Sonstiges

Hauptansprechpartner:

Prof. Dr. Johannes Schetelig
Medizinische Klinik und Poliklinik I,
Technische Universität Dresden, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden
&
DKMS gGmbH, Clinical Trials Unit, Augsburger Straße 3, 01309 Dresden

 

Telefon: +49 (0) 351-458-15604
E-Mail:     johannes.schetelig@ukdd.de

 

Dokumente (passwortgeschützt)

Zuständigkeiten Gesamtstudie

Leiter der klinischen Prüfung

Prof. Dr. med. Johannes Schetelig

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Das Studienregister wurde aktuell um die Kategorie „COVID-19“ erweitert. Hier werden erstmals nicht ausschließlich DZIF-Studienaktivitäten dargestellt. Um in der aktuellen Pandemielage einen umfassenden Überblick zu den in Deutschland geplanten und bereits aktiven COVID-19 Studien bereitstellen zu können, kooperieren die Klinischen Studienzentren mit Forschern aus unterschiedlichen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung und weiteren Netzwerken.

Für Forschende: Falls Sie Ihre Studie in unserem Portal vermissen sollten, wenden Sie sich gerne an das Projektmanagement der Klinischen Studienzentren (angela.steinbach@uk-koeln.de oder vassiliki.dimitriou@uk-koeln.de).

COVID-19 Immungenetik

PrüfplancodeISRCTNEudraCTNCT (clinicaltrials.gov)DRKS

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Status: Aktiv

Studienziel / Fragestellung

Primäres Prüfziel

Es ist unklar, warum nur wenige infizierte Menschen an COVID-19 schwer erkranken, während die meisten keine oder nur grippeartige Symptome bekommen. Für viele Virusinfektionen sind genetisch kodierte Polymorphismen in Schlüsselmolekülen des Immunsystems für die Pathogenese relevant. Ziel dieser Studie ist es, diese immungenetischen Faktoren zu entschlüsseln.

Im Rahmen einer Kohortenstudie sollen zwei Hypothesen geprüft werden:

  1. Patienten, die mit Symptomen einer COVID-19 Infektionen diagnostiziert werden, weisen ein gegenüber der Normalbevölkerung besonderes Repertoire an HLA-, KIR- und MICA/B Genotypen auf.
  2. Patienten mit schweren COVID-19 Verlaufsformen weisen gegenüber Patienten mit leichten Symptomen und der Normalbevölkerung ein verschobenes Repertoire an HLA-, KIR- und MICA/B Genotypen auf.

 Diese Hypothesen sollen an Kohorten mit insgesamt bis zu 10.000 Patienten untersucht werden. 

 

Diagnose

Patientenmerkmale

Einschlusskriterien

Auswahl von Personen mit unterschiedlichen Verläufen von COVID-19-Infektionen:

  • Asymptomatische Überträger
  • Patienten mit grippeähnlichen Symptomen und
  • Patienten mit Atemversagen

 

Studiendesign

  • Kohorte

Intervention

Für die Typisierung der oben genannten Gene wird Restmaterial des diagnostischen Rachenabstrichs genutzt.

 

Die genetischen Merkmale der COVID-19 infizierten Patienten werden dann mit Referenzwerten der Normalbevölkerung verglichen. Im Fall einer starken Assoziation zwischen den genetischen Merkmalen und dem Krankheitsverlauf könnten Risikogruppen (Patienten aber auch Mitarbeiter des Gesundheitswesens) mit einem einfachen genetischen Test aus einem Rachenabstrich identifiziert und geschützt werden.

 

 

Sonstiges

Hauptansprechpartner:

Prof. Dr. Johannes Schetelig
Medizinische Klinik und Poliklinik I,
Technische Universität Dresden, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden
&
DKMS gGmbH, Clinical Trials Unit, Augsburger Straße 3, 01309 Dresden

 

Telefon: +49 (0) 351-458-15604
E-Mail:     johannes.schetelig@ukdd.de

 

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Leiter der klinischen Prüfung

Prof. Dr. med. Johannes Schetelig